5. Station: Arkadengebäude

Produkte der Sayner Hütte und Preußischer Eisenkunstguss

Hier sehen Sie, wie kunstvoll mit Eisen gearbeitet wurde. Wir sind hier in den Räumen unter dem Eisenkunstmuseum. Eisen wurde hier für große Vasen und für die Wendeltreppe benutzt. Das Eisen aus betriebenen Preußen war sehr beliebt, weil es sehr gut war. In Europa wurde es auch Berliner Eisen genannt. Damals gab es viele neue Erfindungen im Metallbau und im Maschinenbau. Viele Ideen kamen aus Großbritannien. In Preußen wollte man auch so modern sein. Deshalb wurden drei staatliche Eisenbetriebe gegründet. Dort wurde das berühmte Berliner Eisen hergestellt. Eine Firma war in Berlin, eine zweite Eisenfabrik war in Gleiwitz. Das ist heute in Polen und gehörte früher zum Land Preußen. Die dritte Eisenfabrik war hier in Sayn. Die Sayner Hütte war ein Vorbildbetrieb für den preußischen Staat. In diesem Gebäude wurden die Produkte aus Eisen gezeigt. Die Kunden konnten sehen, wie geschickt hier gearbeitet wurde. Auf einer Tafel sehen Sie eine Neujahrskarte von 1819. Es ist eine Postkarte aus Eisen. Darauf sieht man Dinge, die in der Sayner Hütte aus Eisen hergestellt wurden. Dazu gehörten Kanonen und Kanonenkugeln. Man sieht auch eine Bahn, die einen steilen Berg hochfährt. Die Schienen und die Bahn waren aus Eisen gebaut. Man sieht auch Glocken, ein Kreuz und Schmuckstücke. Auch diese Dinge wurden aus Eisen gemacht. Im oberen Stockwerk von diesem Haus ist das Eisenkunstmuseum. Dort ist eine Ausstellung mit vielen Kunststücken aus Eisen. Sie finden dort reinen Schmuck aus Eisen, es gibt Grußkarten, Stühle aus Eisen, und es gibt sogar eine Stubenfliege aus Eisen. Sie wurde auch Sayner Mücke genannt.