Das ist das Rauschen des vom Saynbach. Wasser war wichtig. Damit wurde die Energie für die Maschinen der Hütte hergestellt. Das Wasser vom oberen Saynbach wurde in einen Graben geleitet. Dieser Graben hieß Obergraben. Er kam oben hinter der Gießhalle an. Er führte unter der Erde in die Gießhalle und hat dort zwei Wasserräder angetrieben. Sie waren Motor für zwei Maschinen. Eine Maschine hat Luft in den Hochofen geblasen. Eine Maschine hat Steine zerkleinert. Die große Grube für ein drittes Wasserrad wurde im September 2021 bei Bauarbeiten gefunden. Das Wasserrad muss 8 m groß gewesen sein. Es war ebenfalls ein Antrieb für eine Maschine. Unter dem Turbinenhaus gibt es auch einen Wassergraben. Er heißt Untergraben. Durch eine Leitung war er mit dem Obergraben verbunden. Im 20. Jahrhundert wurde das Wasser im Turbinenhaus zur Herstellung von Strom gebraucht. Von dort aus floss das Wasser unter der Erde im Untergraben weiter in den Schlosspark und wieder in den Saynbach hinein. Das Gelände von der Sayner Hütte reichte bis zum Schlosspark. Heute sieht man dort Firmengebäude und auf der anderen Bachseite Wohnhäuser.